Samstag, 29. November 2008 23:17
Das hat angeblich vor ungefähr 1.950 Jahren der römische Kaiser Vespasian auf Kritik an seiner “Toilettensteuer” geantwortet.
Dass Geld nicht stinkt denken sich wohl auch die, die heute in der ewigen Stadt regieren. Der italienische Premierminister Silvio Berlusconi fordert nämlich wie ORF ON berichtet eine “Pornosteuer”.
Komisch nur, dass gerade ein “Medienzar” die Medien so falsch einschätzt. Wenn Italien die Pornosteuer einhebt wird das wohl weniger Staatsfinanzen und Wirtschaft zu Gute kommen als viel mehr noch mehr Leute dazu bringen, sich Pornos nicht mehr auf DVD zu kaufen (womit einiges an Wertschöpfung im eigenen Land verbliebe) sondern sich direkt von ausländischen Websites herunterzuladen.
Freuen dürfen sich wohl etliche Beamte, denn die Klassifikation eines Films als Porno (”nicht simulierte Sex-Szenen”) wird ihnen wohl ordentlich “Arbeit” abverlangen.