Buchtipp: „Bauernhochzeit. Ein Dorfkrimi“

27.11.2018

Der nächste Krimi entführte mich in eine mir kaum bekannte Gegend, nämlich den Schwarzwald. Dort ermitteln nämlich der Privatdetektiv Leo zusammen mit seinem Polizistenfreund Johann und dem irischen Wolfshund Samson.

Im ersten Band der bislang vierteiligen Dorfkrimi-Reihe von Alexander Huberth (ja! Nach längerer Zeit endlich wieder ein Krimi, der von einem Mann geschrieben wurde!) besuchen Leo und Johann wieder einmal ihr Heimatdorf. Grund dafür ist die Hochzeit der Tochter des reichsten Mannes im Ort. Bislang für ihre ständig wechselnden Partner bekannt, wird sie nun nach außen hin endlich „sesshaft“ und heiratet einen biederen Mitarbeiter ihres Vaters, damit sie endlich dessen Unternehmen übernehmen kann.

Während Leo sich mit Johanns kleiner Schwester Marie – die ebenfalls nicht mehr im Ort lebt – heimlich davonstiehlt, um ein Schäferstündchen in der Natur zu machen (und auf dem Weg dorthin im letzten Moment eine Vergewaltigung verhindert), gerät in der Festhalle alles aus den Fugen.

Was folgt sind action- und leichenreiche Ereignisse, die bis in die Morgenstunden reichen und bei denen es einem absolut schwer fällt, das Buch aus der Hand zu geben. Ganz aufgeklärt wird der Fall jedoch erst in den Tagen danach, hier ist der Roman dann nicht mehr so fesselnd, aber hin und wieder durchaus erotisch. Humorvoll ist er sowieso von hinten bis vorne.

Alles in allem ein mitreißender Roman, bei dem ich aber sehr gut verstehe, dass er Reaktionen der unterschiedlichsten Art hervorrufen kann. Den Schwarzwald muss man nicht kennen, aber prüde darf man auf keinen Fall sein und ein bisschen schwarzer Humor darf auch nicht schaden.

Das Buch wurde auf CreateSpace erstellt und ist somit über Bauernhochzeit erhältlich.

 

 

 

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