Buchtipp: „Der Fischbrötchenmord“

16.05.2019

„Der Fischbrötchenmord“ ist der erste und soweit mir bekannt bis jetzt auch noch einzige Band der „Sören Fries ermittelt“-Reihe von Katja Lukic, einer deutschen Autorin, die mehrere Jahre als Straßenkünstlerin in Spanien gelebt hatte, und bislang eher autobiographische Bücher veröffentlicht hat.

Vor der Kirche in Warnemünde wird ein Toter gefunden – mit einem Fischbrötchen im Mund. Kommissar Sören Fries, der lange Zeit in Hamburg gelebt hatte und nachdem seine Frau getötet wurde, jetzt zusammen mit seiner Tochter Jette wieder in seiner Mecklenburger Heimat lebt, erkennt bald, dass der Mord mit dem Hamburger Rotlichtmilieu, von dem Fries eigentlich gehofft hatte, nicht mehr damit konfrontiert zu werden, zu tun haben könnte.

Kommissar Fries wird für den Fall noch ausgerechnet der frische Polizeischulabsolvent Wegener, Sohn des Polizeidirektors, zur Seite gestellt und dann drängt sich auch noch eine Berliner BKA-Beamtin in den Fall.

Anfangs war der Roman relativ zäh und viel mit persönlichen Befindlichkeiten beschäftigt, sodass ich ihn fast schon „weglegen“ wollte. In der zweiten Hälfte gewinnt er jedoch rasant an Spannung und das letzte Viertel habe ich dann „verschlungen“.

Und so kann ich schließlich und endlich doch noch eine Leseempfehlung aussprechen.

Das Buch ist bei amazon als Taschenbuch oder E-Book erhältlich.

 

 

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