Buchtipp: „Die Tote im Pfaffenteich“

18.09.2018

Zur Abwechslung habe ich einmal einen Krimi gelesen, der nicht in Niederösterreich, sondern in der Heimat meiner Lebensgefährtin, nämlich in Mecklenburg-Vorpommern spielt.

In „Die Tote im Pfaffenteich“ von Christian Baumann kehrt die in Schwerin geborene, aber seit ihrer späten Kindheit in Berlin lebende Kriminalkommissarin Nora Graf in die mecklenburgische Landeshauptstadt zurück, wo sie bereits am ersten Abend, noch vor Dienstantritt auf eine Leiche stößt. Im Zuge der Ermittlungen findet sie sogar noch eine zweite Leiche, aber nicht nur das: Nora Graf entdeckt, dass es einen Zusammenhang zwischen den Fällen gibt – und Leichen sowie Angehörige einst zum persönlichen Umfeld der Protagonistin gehörten. Eine spannende Geschichte, die – wie nicht gerade wenige Kriminalgeschichten und -filme – zu Ende scheint, als plötzlich der Verdächtige fliehen kann und eine Geisel nimmt.

Vom zwar spannenden, aber nicht wirklich originellen Ende einmal abgesehen, ist das Buch unterhaltsam zu lesen, selbst die Erotik kommt nicht zu kurz. Im Gegensatz zu anderen Regionalkrimis ist dieses Buch jedoch weniger ein Werk, das die originellen, touristisch schönen Seiten des Handlungsortes zeigt, sondern eher die mit dem Zurückkommen in die frühere Heimat in der ehemaligen DDR verbundenen Gefühle der Protagonistin in den Vordergrund stellt. Hier hat das Buch wohl auch gewisse autobiographische Züge, schließlich wurde die Autorin auch einst in Schwerin geboren, wanderte später nach Berlin auch und kehrte dann – im Gegensatz zur Romanfigur allerdings über Umwege – wieder nach Schwerin zurück.

Gerade das macht das Buch für mich besonders lesenswert.

Das Buch ist im Buchhandel sowie natürlich auch bei amazon erhältlich.

 

 

 

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