Buchtipp: „Ein Fall für Fuchs & Haas: Die Leiche am Strand“

30.12.2018

Der erste Fall für Kommissar Bodo Fuchs und seine Kollegin Gisa Haas, „Die Tote im Räucherofen“ hat mir sehr gut gefallen (siehe Rezension hier), also habe ich jetzt auch den zweiten Band der bislang drei Ostsee-Krimis von Ivo Pala gelesen.

Auch dieser Fall spielt wieder in der Vorpommer’schen Boddenlandschaft und auch dieser Krimi startet mit einem wirklich grausigen Leichenfund: Am Ostseestrand wird eine von Möwen bereits arg zerstückelte Leiche gefunden. Das war es dann aber eigentlich schon an Grausigkeiten. Fuchs und Haas begeben sich auf die Suche nach dem Mörder (oder war es eine Mörderin?) und tauchen dabei tief in die Szene der Künstler und Galeristen ein, die es ja in dieser Gegend schon seit über hundert Jahren gibt. Natürlich tun sich wieder jede Menge menschliche Abgründe auf: Eine homosexuelle Beziehung, eine nur zum Schein geschlossene Ehe, irrationale Künstlerverehrung, Kunstfälschungen, Bauspekulationen und zu guter Letzt noch die Angst der Politik vor rückläufigen Übernachtungszahlen.

Von den vielen, vielen „Regionalkrimis“, die ich in den letzten Monaten und Jahren gelesen habe, ist dieser Krimi sicher einer jener, die nur in ebendieser Region spielen können.

Dass es für diesen Krimi von mir eine Leseempfehlung gibt, steht natürlich außer Frage. Enttäuschend ist vielleicht nur, dass die Erotik in diesem Band etwas zu kurz kommt, aber es wird ja noch ein dritter Band folgen…

Das Buch ist bei amazon erhältlich.

 

 

 

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