Buchtipp: „Gipfelträumer“

27.04.2019

„Gipfelträumer“ ist der fünfte von bislang sechs Bänden der „Herbert“-Reihe von Friedrich Kalpenstein.

Der Titelheld Herbert hat sich inzwischen beim Finanzamt gekündigt und sich mit einem Foodtruck selbständig gemacht. Nun lässt er aber den Foodtruck einmal eine Woche stehen, um mit seiner Lebensgefährtin Anja und seinem Sohn Oskar eine Woche in einem österreichischen Familienhotel zu verbringen. Dort entdeckt er jedoch auf dem Handy seiner Anja Nachrichten eines Unbekannten, was nicht nur die Situation in seiner Familie eskalieren lässt.

Wieder einmal bedient der Autor in diesem Band typische Urlaubs-Klischees, nach All-Inclusive-Urlaubern in Band 1 („Ich bin Single, Kalimera“), Kreuzfahrt-Touristen in Band 3 („Männerferien“) und Outdoor-Seminar-Teilnehmern in Band 4 („Alpengriller“) sind jetzt eben die Familienurlauber dran. Was die Österreich-Klischees betrifft, hält sich Kalpenstein etwas zurück, hier wäre noch mehr drinnen gewesen. Dafür wird aber, was die Familienzwiste der verschiedenen im Hotel urlaubenden Gäste, alles gebracht, was man nur bringen kann und nicht nur einmal wird der Bogen überspannt und die Handlung gleitet ins Unrealistische ab.

 

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Trotzdem: Das Buch macht gerade deswegen Spaß und gerade deswegen gibt es von mir eine Leseempfehlung und gerade deswegen freue ich mich auf Band 6!

Hier noch einmal die Links zu meinen Rezensionen der ersten drei Bände:

  1. Ich bin Single, Kalimera
  2. Wie Champagner
  3. Männerferien
  4. Alpengriller

Das Buch ist bei amazon als Taschenbuch oder E-Book erhältlich.

 

 

 

Weitere Buchtipps:

 

Buchtipp: „Profipfuscher“

Nach zwei ernsteren Romanen über die Salazar-Diktatur in Portugal und einem Krimi war es wieder einmal Zeit, etwas lustiges zu lesen, nämlich „Profipfuscher“, den sechsten Band aus der „Herbert“-Reihe von Friedrich Kalpenstein.

Buchtipp: „Waldviertler Todesrausch“

Nach vielen Ostsee- und Bayern-Krimis habe ich jetzt einmal einen Krimi gelesen, der in der Nähe meiner Heimat spielt, nämlich „Waldviertler Todesrausch“ von Christian Scherl.

Buchtipp: „Nelkenliebe“

Der Titel „Nelkenliebe“ klingt irgendwie nach einem Liebesroman à la Rosamunde Pilcher – und das ist das Buch auch tatsächlich. Aber im Gegensatz zu Rosamunde Pilcher gibt es nicht nur Landschaft, sondern auch noch Geschichte dazu.

Buchtipp: „Nachtzug nach Lissabon“

Auf der Suche nach historischen Romanen, die im Portugal während der Salazar-Diktatur spielen, bin ich auf den Roman des Schweizers Pascal Mercier (im richtigen Leben Peter Bieri) gestoßen.

Buchtipp: „Der Fischbrötchenmord“

„Der Fischbrötchenmord“ ist der erste und soweit mir bekannt bis jetzt auch noch einzige Band der „Sören Fries ermittelt“-Reihe von Katja Lukic, einer deutschen Autorin, die mehrere Jahre als Straßenkünstlerin in Spanien gelebt hatte, und bislang eher autobiographische Bücher veröffentlicht hat.

Buchtipp: „Fotografieren in der Dämmerung“

In der Dämmerung – in der sogenannten „Blauen Stunde“ und der „Goldenen Stunde“ – kann man faszinierende Fotos machen. Stefan Lenz erklärt in seinem Büchlein „Fotografieren in der Dämmerung“ sehr gut verständlich, wie man zu dieser besonderen Tageszeit die besten Ergebnisse erzielt.

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