Buchtipp: „Nützliches Burgen-ABC“

23.06.2019

Wer mein Blog in jüngster Zeit verfolgt hat, wird bemerkt haben, dass ich mich sehr für Burgen und Ruinen interessiere. Wenn ich richtig gezählt habe, habe ich in diesem Jahr schon neun Ruinen besichtigt und weitere Erkundungen sind geplant.

Klar, dass man sich da auch theoretisch näher mit Burgen und Ruinen beschäftigen möchte. Dabei ist mir das mit rund fünf Euro sehr günstiges Buch mit dem Titel „Nützliches Burgen-ABC mit Berichtigungen der verbreitetsten Irrtümer“ ins Auge gestochen und da man bei diesem Preis nicht viel falsch machen kann, habe ich natürlich zugeschlagen.

Das von Dr. Michael Losse, einem deutschen Historiker und Burgenforscher, verfasste Büchlein behandelt auf den ersten acht Inhaltsseiten die verbreitetsten Irrtümer und Klischees über mittelalterliche Burgen, zum Beispiel die „Folterkammern“, die in vielen touristisch intensiv „genutzten“ Burgen präsentiert werden. Sehr unterhaltsam und informativ geschrieben!

Darauf folgt ein etwa hundertseitiges Lexikon, das ich natürlich nicht von A bis Z durchgelesen habe. Die Einträge sind informativ, mit vielen Querverweisen und zum Teil sehr stark in die Tiefe gehend, nicht zuletzt dank vieler Illustrationen und Fotos aber auch gut verständlich.

Natürlich wird es wissenschaftlichere, tiefergehendere und dickere Bücher zur Thematik geben, aber für „Einsteiger“, die wie ich mehr oder weniger nur über zum Teil vergessenes Schulwissen über (Kultur)geschichte und Architektur verfügen, wird es zu diesem sensationellen Preis wohl kaum ein besseres Einstiegswerk geben.

Das Buch ist im Buchhandel (ISBN 978-3955401351) und natürlich auch bei amazon erhältlich.

 

 

Weitere Buchtipps:

 

Buchtipp: „Profipfuscher“

Nach zwei ernsteren Romanen über die Salazar-Diktatur in Portugal und einem Krimi war es wieder einmal Zeit, etwas lustiges zu lesen, nämlich „Profipfuscher“, den sechsten Band aus der „Herbert“-Reihe von Friedrich Kalpenstein.

Buchtipp: „Waldviertler Todesrausch“

Nach vielen Ostsee- und Bayern-Krimis habe ich jetzt einmal einen Krimi gelesen, der in der Nähe meiner Heimat spielt, nämlich „Waldviertler Todesrausch“ von Christian Scherl.

Buchtipp: „Nelkenliebe“

Der Titel „Nelkenliebe“ klingt irgendwie nach einem Liebesroman à la Rosamunde Pilcher – und das ist das Buch auch tatsächlich. Aber im Gegensatz zu Rosamunde Pilcher gibt es nicht nur Landschaft, sondern auch noch Geschichte dazu.

Buchtipp: „Nachtzug nach Lissabon“

Auf der Suche nach historischen Romanen, die im Portugal während der Salazar-Diktatur spielen, bin ich auf den Roman des Schweizers Pascal Mercier (im richtigen Leben Peter Bieri) gestoßen.

Buchtipp: „Der Fischbrötchenmord“

„Der Fischbrötchenmord“ ist der erste und soweit mir bekannt bis jetzt auch noch einzige Band der „Sören Fries ermittelt“-Reihe von Katja Lukic, einer deutschen Autorin, die mehrere Jahre als Straßenkünstlerin in Spanien gelebt hatte, und bislang eher autobiographische Bücher veröffentlicht hat.

Buchtipp: „Fotografieren in der Dämmerung“

In der Dämmerung – in der sogenannten „Blauen Stunde“ und der „Goldenen Stunde“ – kann man faszinierende Fotos machen. Stefan Lenz erklärt in seinem Büchlein „Fotografieren in der Dämmerung“ sehr gut verständlich, wie man zu dieser besonderen Tageszeit die besten Ergebnisse erzielt.

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