Buchtipp: „Papierkrieg“

29.11.2018

Nach zwei Dorfkrimis war es wieder einmal Zeit, einen Krimi, der in unserer Bundeshauptstadt Wien spielt, anzufangen – und zwar einen ziemlich außergewöhnlichen. „Papierkrieg“ ist der erste Band von Martin Muchas Krimireihe.

Die Hauptfigur des Krimis, Arno, ist ein Doktor der Philologie, der unter prekären Verhältnissen an der Universität Wien arbeitet. Eines Tages stürzt ein benommenes Mädchen aus dem Mietshaus, in dem er wohnt und möchte einen ziemlich teuren Sportwagen besteigen. Arno nimmt ihr die Schlüssel ab und bringt sie in ihr Zuhause in einem Nobelbezirk. Den Revolver, den er in ihrer Tasche gefunden hat, nimmt er an sich, denn er ahnt, dass er es schaffen könnte, seine permanente Geldnot zu beseitigen, indem er dem reichen Mädchen und ihrem Vater hilft, sie aus der Sache rauszuhalten.

Aber erst einmal macht er sich ans Ermitteln, taucht in die Wiener Unterwelt ab, bekommt es mit der internationalen Kunstmafia zu tun und mit seltsamen Elektronikfälschern und Hehlern. Dazwischen geht es aber auch immer wieder ans Institut für klassische Philologie.

Ein spannender und vielschichtiger Roman, bei dem es oft schwierig ist, noch zu folgen. Wieder einmal ein Krimi, der so nur in Wien spielen kann. Für alle, die Wien und die Wiener*innen etwas besser kennen, absolut empfehlenswert und sehr unterhaltsam!

Das Buch ist im Buchhandel (ISBN 978-3839210543) und natürlich auch bei amazon erhältlich.

 

 

 

Weitere Buchtipps:

 

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Gleich nachdem ich „Mexikanische Nacht“ gelesen habe, habe ich mir gleich auch noch den vierten und (bislang) letzten Dorfkrimi von Alexander Huberth, „Der Tod lernt mit“ reingezogen.

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Es muss nicht immer Krimi sein – diesmal habe ich einen Roman gelesen, der in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs spielt, in denen die Hauptfigur über seine Erlebnisse in den ersten Wochen des Ersten Weltkriegs erzählt.

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Der nächste Krimi entführte mich in eine mir kaum bekannte Gegend, nämlich den Schwarzwald. Dort ermitteln nämlich der Privatdetektiv Leo zusammen mit seinem Polizistenfreund Johann und dem irischen Wolfshund Samson.

Buchtipp: „Abgetaucht: Alma Liebekinds 1. Fall“

So, ich melde mich nach rund zwei Wochen Krankheit zurück. Das einzig Gute an solchen Krankheiten ist, dass man noch mehr Zeit mit Krimilesen verbringen kann. Dafür kann ich Euch jetzt nach und nach die gelesenen Bücher vorstellen.

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