Buchtipp: „Seelenschacher“

13.12.2018

Der erste Fall der „Universitätslektor Linder“-Krimireihe von Martin Mucha hat mir sehr gut gefallen (siehe Rezension hier, daher habe ich mir einen weiteren Krimi dieser Reihe als E-Book zugelegt. Leider durch einen Irrtum gleich den 4. Fall. Jetzt muss ich wohl auf jeden Fall auch noch die Fälle 2 und 3 lesen, damit ich alle Bände rezensieren kann.

Aber das macht nichts, denn auch der 4. Fall war sehr unterhaltsam. Diesmal ermittelt der noch immer in prekären Verhältnissen lebende Universitätslektor Linder im Auftrag der Erzdiözese Wien. Er soll näheres über einen vermeintlich jüdischen, in Wirklichkeit jedoch armenischen Geldverleiher herausfinden, der menschliche Seelen als Pfand nimmt. Linder gerät wieder an alle möglichen kuriosen Menschen, diesmal an die Erben von Wissenschaftlern, die im Dritten Reich an Reichflugscheiben geforscht haben.

Im Gegensatz zum 1. Fall ist der 7. Fall noch verwirrender – und das nicht nur, weil sich vieles am Ende ganz anders herausstellt als zuerst gedacht. Skurril und mit viel schwarzem Humor, den man vielleicht nur als Ostösterreicher versteht, ist der Roman natürlich auch.

Von mir gibt’s insgesamt dann doch wieder eine Leseempfehlung, auch wenn ich jeden verstehen kann, der mit dem Buch nichts anfängt.

Das Buch ist im Buchhandel (ISBN 978-3839211335) und bei amazon erhältlich.

 

 

 

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