Buchtipp: „Tod in Talfing“

26.10.2018

Ich hab wieder einen Regionalkrimi ausgelesen, diesmal „Tod in Talfing“, das Erstlingswerk von Marianne Hofer. Der Krimi spielt in einem fiktiven bayrischen Ort an der Grenze zu Österreich.

Hauptfigur ist die Streifenpolizistin Jasmin Lüders, die zuerst in Rosenheim eingesetzt war und dann mangels Unterstützung ihrer männlichen Kollegen als Leiterin eines kleinen Polizeipostens, der eigentlich geschlossen werden sollte, eingesetzt wird.

Im beschaulichen Dorf hat die Protagonistin erst einmal Schwierigkeiten, den Respekt ihrer männlichen Kollegen zu erlangen. (Sowas kennt man ja schon aus Lübeck und Schwerin – scheinbar muss jeder Krimi mit weiblicher Hauptfigur so beginnen.) Dann werden zuerst der von den Philippinen stammende Pfarrvikar und dann auch noch der Bürgermeister ermordet. Nach jedem Mord findet die Rosenheimer Kriminalpolizei einen zweifelsfrei Verdächtigen und nimmt ihn fest. Schließlich verschwindet auch noch eine niederländische Touristin nach einem Schäferstündchen mit einem der Polizisten des Ortes. Jasmin Lüders, deren Respekt im Ort langsam wächst, intensiviert ihre eigene Ermittlungstätigkeit und löst schließlich – nicht ohne sich selbst dabei in Lebensgefahr zu bringen – den Fall.

Trotz vieler Elemente, die man als Krimileser schon zur Genüge kennt, ist dieses Buch stets spannend und unterhaltsam und vor allem für ein Erstlingswerk beeindruckend. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

Das Buch ist im Buchhandel (ISBN 978-1542045520) und auch bei amazon erhältlich.

 

 

 

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