Buchtipp: „Wie Champagner“

16.01.2019

Nach der Lektüre des ersten „Herbert“-Romans von Friedrich Kalpenstein, „Ich bin Single, Kalimera“ (siehe Rezension hier, wollte ich natürlich wissen, wie es mit Herbert weitergeht. Am Ende des ersten Romans hatte er ja bei der Rückreise von seinem Rhodos-Urlaub seine Schulfreundin Anja getroffen und aus den beiden wurde ein Paar.

Im zweiten Buch, „Wie Champagner“ zieht er zusammen mit Anja in eine neue Wohnung in Schwabing. Deren wohlhabende Eltern haben jedoch noch nicht überwunden, dass sich Anja von ihrem ebenfalls wohlhabenden Ehemann und Arbeitskollegen Jens scheiden lassen hat und jetzt mit dem vergleichsweise armen, nicht an Karriere interessierten Herbert zusammen ist. Auch Jens macht sich noch Hoffnungen und dummerweise sieht es manchmal so aus, als hätte auch Anja noch irgendwie Kontakt zu Jens…

 

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Während des ganzen Romans gibt es natürlich viel Lustiges über das Zusammenziehen und Zusammenleben, über Beziehungen und das Leben in hippen Großstadtvierteln. Erfreulich ist, dass das Buch mit weniger abgedroschenen Plattitüden auskommt als der erste Band, dennoch ist der zweite Band im Vergleich zum ersten eher langweilig.

Ich bin jetzt einmal gespannt, wie es im dritten Band weitergeht. Vorerst möchte ich den zweiten Band empfehlen, allerdings nur jenen, die auch bereits den ersten gelesen haben.

 

Das Buch ist bei amazon als Taschenbuch oder e-Book für Kindle erhältlich.

 

 

Weitere Buchtipps:

 

Buchtipp: „Profipfuscher“

Nach zwei ernsteren Romanen über die Salazar-Diktatur in Portugal und einem Krimi war es wieder einmal Zeit, etwas lustiges zu lesen, nämlich „Profipfuscher“, den sechsten Band aus der „Herbert“-Reihe von Friedrich Kalpenstein.

Buchtipp: „Waldviertler Todesrausch“

Nach vielen Ostsee- und Bayern-Krimis habe ich jetzt einmal einen Krimi gelesen, der in der Nähe meiner Heimat spielt, nämlich „Waldviertler Todesrausch“ von Christian Scherl.

Buchtipp: „Nelkenliebe“

Der Titel „Nelkenliebe“ klingt irgendwie nach einem Liebesroman à la Rosamunde Pilcher – und das ist das Buch auch tatsächlich. Aber im Gegensatz zu Rosamunde Pilcher gibt es nicht nur Landschaft, sondern auch noch Geschichte dazu.

Buchtipp: „Nachtzug nach Lissabon“

Auf der Suche nach historischen Romanen, die im Portugal während der Salazar-Diktatur spielen, bin ich auf den Roman des Schweizers Pascal Mercier (im richtigen Leben Peter Bieri) gestoßen.

Buchtipp: „Der Fischbrötchenmord“

„Der Fischbrötchenmord“ ist der erste und soweit mir bekannt bis jetzt auch noch einzige Band der „Sören Fries ermittelt“-Reihe von Katja Lukic, einer deutschen Autorin, die mehrere Jahre als Straßenkünstlerin in Spanien gelebt hatte, und bislang eher autobiographische Bücher veröffentlicht hat.

Buchtipp: „Fotografieren in der Dämmerung“

In der Dämmerung – in der sogenannten „Blauen Stunde“ und der „Goldenen Stunde“ – kann man faszinierende Fotos machen. Stefan Lenz erklärt in seinem Büchlein „Fotografieren in der Dämmerung“ sehr gut verständlich, wie man zu dieser besonderen Tageszeit die besten Ergebnisse erzielt.

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