Buchtipp: „Zacharias Katz“

03.12.2018

Es muss nicht immer Krimi sein – diesmal habe ich einen Roman von Burkhard Spinnen gelesen, der in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs spielt, in denen die Hauptfigur, der Kriegsreporter Zacharias Katz über seine Erlebnisse in den ersten Wochen des Ersten Weltkriegs erzählt.

Also eine ziemlich spannende Konstellation. Zacharias (oder „Zach“) Katz, ist Deutschamerikaner und liegt in einem Lazarett in Frankreich. Er erzählt seine Lebensgeschichte zuerst einem US-Soldaten, danach einem deutschen Kriegsgefangenen. Zach machte zuerst in New York damit Karriere mit dem Verbessern von Songtexten. Dann begibt er sich auf Urlaub nach Kuba. Im Hotel ereilt ihn eine Meldung, die er missversteht. Um sein Leben fürchtend begibt er sich auf die Präsident, ein Zubringerschiff der deutschen Hapag, das die Karabikreisenden der großen Ozeandampfer zu den kleineren Inseln bringt bzw. von dort abholt. Als er zwischen den Inseln kreuzt bricht der Erste Weltkrieg aus. Zacharias, ein deutschstämmiger amerikanischer Staatsbürger auf einem deutschen Schiff gerät sozusagen zwischen die Fronten.

Ein durchaus unterhaltsames und mitreißendes Buch, das einem aber auch zum Nachdenken bringt. Ich kann es durchaus empfehlen!

Das Buch ist im Buchhandel sowie bei amazon erhältlich.

 

 

 

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So, ich melde mich nach rund zwei Wochen Krankheit zurück. Das einzig Gute an solchen Krankheiten ist, dass man noch mehr Zeit mit Krimilesen verbringen kann. Dafür kann ich Euch jetzt nach und nach die gelesenen Bücher vorstellen.

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