Annäherung an ein Genie – in Gefängnissen

23.09.2018

Gestern war ich in gleich zwei Gefängnissen, allerdings nicht, weil ich etwas ausgefressen habe, sondern weil ich mich auf die Spuren des vor 100 Jahren verstorbenen Künstlers Egon Schiele gemacht habe.

Im ehemaligen Gefängnis des (noch in Betrieb befindlichen) Bezirksgerichts Neulengbach habe ich die Zelle besucht, in der Schiele einst 21 Tage inhaftiert war, im ebenfalls im Gericht befindlichen Museum habe ich eine sehr interessante Ausstellung gesehen. Danach ging es ins ehemalige Bezirksgefängnis Tulln, das heute als Egon Schiele-Museum dient.

Leider hatte ich für den Egon Schiele-Rundweg in Neulengbach und den Egon Schiele-Weg in Tulln keine Zeit – aber diese sind ja auch noch im Winter zu besichtigen, wenn die Museen und Ausstellungen Winterpause haben.

Meinen Bericht zu den Museen habe ich auf noe.news veröffentlicht.

Ein Wort noch zur Niederösterreich Card: Im Museum in Tulln hat man mit der Niederösterreich Card freien Eintritt, im Museum Neulengbach leider nicht, die Ausstellung ist aber meiner Meinung nach die 5 Euro Eintritt absolut wert, da sehr viele einzigartige Bilder und Gegenstände, die man vielleicht nie wieder zu Gesicht bekommt, zu sehen sind.

Buchtipps:

 

 

 

 

Weitere Ausflugstipps:

Buchtipp: „Wer mordet schon in Niederösterreich?“

Ein Buch mit 11 Kurzkrimis, die in Niederösterreich spielen und 125 Freizeittipps? Etwas besseres kann es ja für einen niederösterreichischen Krimiliebhaber und leidenschaftlichen Wochenendausflügler wie mich gar nicht geben. Ich habe mich also an das Buch rangemacht und wurde (fast) nicht enttäuscht.

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