Enttäuscht sein oder Spaß am Entdecken haben?

04.10.2018

Nachdem wir uns vorgenommen haben, noch dieses Jahr die bronzene Naturpark-Wandernadel zu erlangen, haben wir letzten Sonntag den Naturpark Geras im nördlichen Waldviertel besucht.

Meinen Bericht habe ich auf waldviertel.news veröffentlicht. Hier, in meinem persönlichen Blog schmatz.blog möchte ich jedoch noch ein paar persönliche Anmerkungen machen.

Ich hatte diesen Naturpark bereits vor 2 Jahren zusammen mit meinem Sohn besucht. Leider war damals Hochsommer und wir waren enttäuscht, weil wir kaum Tiere zu Gesicht bekommen haben. Wir sind eine Stunde durch die brütende Hitze gelatscht und haben außer lästigen Insekten kein Tier gesehen. Beim jetzigen, neuerlichen Besuch habe ich dann aber gemerkt, dass es mit der richtigen Einstellung durchaus spannend sein kann, einen so großen und weitläufigen Park, bei dem auch die Tiere entsprechende Rückzugsgebiete haben, zu besuchen. Dass es Freude machen kann, die Geduld aufzubringen und dann doch in der Ferne ein Tier zu entdecken – und dass es auch ok ist, zu akzeptieren, dass man ein Tier nicht gesehen hat, weil es gerade Ruhe oder Schutz vor der Sonne brauchte. Kein Tier zu sehen ist mir mittlerweile lieber als ein Tier in einem viel zu engen, kahlen Käfig stupide auf- und ablaufen zu sehen.

Und so war es dann trotz langer Waldwege und auch wenn wir Damwild und Wildschweine nicht gesehen haben, ein schöner Nachmittag für uns alle und wir freuen uns schon auf die nächste Naturpark-Wanderung, wobei wir jetzt noch nicht sagen können, in welchem der über 20 Naturparke Niederösterreichs wir sie unternehmen werden.

 

 

 

 

Weitere Wander- und Ausflugstipps:

 

Winterwanderung zur Ruine Hinterhaus

Der Winter ist ja in der Gegend rund um Krems eine etwas „schwierige“ Jahreszeit. Schnee gibt es eher selten und die Kombination Schnee und Sonne kommt – zumindest an Wochenenden und anderen freien Tagen – nur alle paar Jahre vor. Die meisten Museen haben auch geschlossen, was kann man also machen?

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