Der Gobelsberg: Schnelle After-Work-Wanderung mit grandioser Aussicht

01.10.2019

Heute habe ich nach der Arbeit bei sommerlichen Temperaturen noch eine schnelle, aber schöne Wanderung auf den Gobelsberg gemacht.

Der Gobelsberg befindet sich auf dem Gebiet der Stadtgemeinde Langenlois und so findet man meistens eine Wegbeschreibung vom Zentrum des Langenloiser Stadtteils Gobelsburg. Ich bin den Weg jedoch von der Kellergasse zwischen Gedersdorf und Hadersdorf gegangen, wobei die nördliche Hälfte der Straße an dieser Stelle bereits zu Langenlois gehört.

Mein Auto habe ich in der Kellergasse geparkt, dann ging es über den Kranzgraben hoch.

Die Straße ist anfangs noch asphaltiert und mit dem Auto befahrbar, endet dann aber später in den Weinbergen.
Jetzt, zum Herbstbeginn, ist es in den Weingärten natürlich besonders schön!
Derzeit (Oktober 2019) werden einige Weingärten neu terrassiert. Der nackte Löss bietet einen ganz ungewöhnlichen Anblick. Wer genau hinsieht findet allerdings zwischen dem Löss auch Konglomerat-Gestein – genauso wie auf dem Saubühel, den ich in diesem Artikel beschrieben habe.

 

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Nach rund 15 bis 20 Minuten steilem Aufstieg hat man dann den in den 1990er-Jahren errichteten Aussichtsturm erreicht.

Der Eintritt auf den Turm ist frei und das sollte man nutzen, denn die Aussicht ist wirklich grandios!

 
 
Obwohl nur 303 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, bietet sich ein wunderbarer Rundumblick – von Langenlois über Hadersdorf, Grafenegg, Gedersdorf und Rohrendorf bis zu den östlichen Teilen von Krems.

Angeblich kann man vom Aussichtsturm 37 Kirchturmspitzen sehen, was ich allerdings nicht überprüft habe.

 

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Den Rückweg habe ich dann über das etwas längere, aber weniger steile und schattigere Reisental genommen.

Dieser Weg ist auch durchwegs asphaltiert, wodurch die Wanderung von dieser Seite auch mit Kinderwagen zu machen ist.

Theoretisch kann man auch mit dem Auto hochfahren, ich habe nur leider vergessen nachzusehen, ob es ein Fahrverbot gibt oder nicht, würde aber eher davon abraten, da der Weg doch sehr eng und unübersichtlich ist.

Wer einen kleinen Abstecher in die Weingärten nimmt, findet auch einige Löcher im Löss, die scheinbar auch als Unterstand oder Rastplatz dienen.
Nach etwa 20-25 Minuten ist man wieder in der Kellergasse.

Fazit: Eine schnelle, steile und „aussichtsreiche“ Wanderung, die man wie ich auch einmal zwischendurch machen kann und die sicherlich auch für Kinder gut geeignet ist.

An diese Stelle möchte ich mich noch bei Jürgen Übl bedanken, der mich mit seinen wunderschönen Fotos, die er in der facebook-Gruppe „Wandern um Krems“ gepostet hat, zu dieser Wanderung inspiriert hat!

 

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