Die Entwicklung der Landwirtschaft im Nordosten Deutschlands

22.04.2019

Unseren Osterurlaub 2019 haben wir in Wismar (Mecklenburg-Vorpommern) verbracht. In den nächsten Tagen und Wochen werde ich Ihnen einige lohnenswerte Ausflugsziele, die wir im Zuge unseres Urlaubs besucht haben, näher vorstellen. Den Anfang macht das Kreisagrarmuseum in Dorf Mecklenburg.

Das Museum zeigt anhand zahlreicher Objekte die Entwicklung der Landwirtschaft im Landkreis Nordwestmecklenburg, von den riesigen Landgütern, die bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs Bestand hatten, über die industriell geführten Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPGs) der DDR bis hin zu den heutigen modernen Agrarbetrieben.

Das Museum wurde bereits 1978, also zu DDR-Zeiten, gegründet – und bereits zu DDR-Zeiten wurde dem Museum dieses zuvor zum Düngen und zur Schädlingsbekämpflung eingesetzte Agrarflugzeug zur Verfügung gestellt. Natürlich wurde es zuvor flugunfähig gemacht, damit ja niemand auf die Idee kommt, damit über die in der Nähe liegende Grenze in die BRD zu flüchten…

Nicht nur Modellbaufreunde werden von zwei riesigen Dioramen, die die Landwirtschaft der DDR im Maßstab 1:87 darstellen, begeistert sein.

 

 

 

Nicht ganz so detailliert wie die Modelle des Dioramas: Plastikspielzeug aus DDR-Zeiten.

Ein besonderes Kuriosum ist der Robotron 1715, der Standard-PC der DDR, der 1985 auf den Markt gebracht wurde.

In einem Fachwerkhaus im Freigelände ist eine Ausstellung über den Wallensteingraben zu finden.

Der künstlich angelegte Wassergraben, dessen Ursprünge im 15. Jahrhundert liegen, verbindet den Schweriner See mit der Ostsee und fließt direkt am Museum vorbei.

Ebenfalls im Freigelände zu finden ist der riesige Kinderspielplatz, auf dem sich die Kleinen nach dem Museumsbesuch ausgiebig austoben können.

Apropos Kinder: Das Museum ist natürlich auch für Kinder ein Riesenhit! Mit Eintrittspreisen von derzeit (April 2019) 3 Euro für Erwachsene und 2,50 Euro für Schüler, Azubis und Behinderte ist das Museum auch in finanzieller Hinsicht sehr familienfreundlich.

Weitere Informationen finden Sie auf www.kreisagrarmuseum.de!

 

 

 

 

 

 

 

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