Ein Haus für den „König der Kuchen“

06.09.2019

Ein Baumkuchen ist ein schichtweise aufgebauter Kuchen, der über offener Flamme auf einem Spieß gebacken wird. Bereits im antiken Griechenland wurden Baumkuchen hergestellt, heute sind Baumkuchen in fast ganz Europa verbreitet.

Bereits 1749 gab es in Wernigerode im Harz eine „Baum- und Schloßkuchenfabrik“, die in der DDR zu einem „Volkseigenen Betrieb“ wurde. Nach der Wende schlief die Baumkuchenproduktion kurzfristig ein, wurde jedoch 1992 wiederbelebt. 2008 enstand das „Baumkuchenhaus“ im Gewerbegebiet am Stadtrand Wernigerodes.

Schon das Äußere macht klar, dass sich hier alles um den Baumkuchen handelt. Nicht nur die „Türme“ ähneln den Baumkuchen,…

Auch die Brunnen im Garten vor dem Baumkuchenhaus sehen wie Baumgarten aus und sogar die Buchsbäume wurden in Baumkuchenform geschnitten.
Im sonnendurchfluteten, aber im Sommer angenehm klimatisierten Kaffeehaus kann man verschiedene Baumkuchen-Spezialitäten gleich vor Ort genießen, aber natürlich auch Baumkuchen für den Verzehr zu Hause oder als Souvenir erwerben.

 

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Ein kleines Museum zeigt die Geschichte des Baumkuchens und seine weltweite Verbreitung genauso wie verschiedene (historische) Gerätschaften zur Herstellung des Baumkuchens.

Dazu noch etliche historische Accessoires, von denen einige aus heutiger Sicht natürlich politisch nicht korrekt sind.

Einen Besuch kann ich durchaus empfehlen, die Baumkuchen sind köstlich und die Preise fair.

Weitere Informationen sind auf www.harzer-baumkuchen.de zu finden!

 

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