Mecklenburger Tierparkkultur
15.05.2019
Bei unserem Osterurlaub in Wismar, haben wir auch wieder einmal den Tierpark in Wismar besucht. Als Österreicher fallen einem hier so einige Unterschiede in der “Tierparkkultur” auf.
Die erste Auffälligkeit: Es gibt in Mecklenburg-Vorpommern (1,61 Millionen Einwohner) sehr viele (allgemeine) Tierparke, nämlich insgesamt sieben an der Zahl, dazu noch mehrere spezialisierte Zoos und ein paar Wildparke. In Niederösterreich (1,67 Millionen Einwohner) sieht es ganz anders aus: Nur ein allgemeiner Tierpark in Stadt Haag, ein paar spezialisierte Zoos und viele Wildparke.
Doch kommen wir zurück zum Tierpark Wismar. Hier gibt es exotische Tiere genauso zu sehen wie…
in der Region beheimatete Nutztiere.
Besonders interessant ist auch der Geflügelstall, wo die Eier ausgebrütet werden und auch oft junge Küken zu sehen sind.
Eine besondere Sensation während unseres Besuchs am 19. April 2019 waren die erst wenige Tage zuvor geborenen Katta-Jungen.
Ein Katta-Weibchen hatte sogar Zwillinge!
Die Besucher dürfen bei der Katta-Fütterung auch mitmachen. Das Verfüttern von mitgebrachtem Essen ist natürlich verboten und die Affen dürfen auch nicht mit dem im Tierpark für diverse andere Tiere erhältlichen Körnerfutter gefüttert werden.
Neben den Tieren gibt es im Tierpark auch einen riesigen Spielplatz mit einer kleinen Eisenbahn und ein Bistro, in dem Eis – natürlich auch das in den neuen Bundesländern sehr beliebte Soft-Eis, Snacks und Getränke verkauft werden – übrigens zu absolut leistbaren Preisen.
Leistbar ist übrigens auch der Eintritt. Mit derzeit (Stand Mai 2019) 5 Euro für einen Erwachsenen. In Österreich findet man kaum noch Tierparke, in denen der Eintritt unter 10 Euro liegt. Die Jahreskarte kostet gerade einmal 25 Euro. Und so kann man den Tierpark auch schnell einmal spontan besuchen oder für eine Art “erweiterten Spaziergang” nutzen.
Von der Tierhaltung her entspricht der Tierpark, der 1969 gegründet wurde und seit 1978 auf dem heutigen Standort zu finden ist, natürlich “westlichen” Standards. Seit 1991 wird der Tierpark übrigens von einem gemeinnützigen Verein betrieben.
Der Tierpark ist übrigens großteils barrierefrei, was für Familien ein weiteres Plus darstellt.
Kostenlose Parkplätze stehen auf dem Festplatz übrigens ausreichend zur Verfügung und im Gegensatz zu einigen anderen Zoos gibt es auch nur sehr beschränkt Souvenirs zu kaufen.
Fassen wir zusammen: Ein Besuch im Tierpark Wismar ist ein im Vergleich zu anderen Tierparken ein kostengünstiges und entspanntes Vergnügen, für das man sich auch schnell einmal spontan entscheiden kann.
Weitere Informationen unter www.tierpark-wismar.de!
Die “Kostbare.Jubiläums.Runde” in Herzogenburg
Gestern sind wir alle gemeinsam die “Kostbare.Jubiläums.Runde” in Herzogenburg gegangen.
Von Feuersbrunn zur Engabrunner Warte
Eine zweistündige, aber relativ leichte Wanderung durch die Weinberge und die Feuersbrunner Kellergasse
Der Ebritzsteinweg in Senftenberg
Ein kurzer, aber anstrengender Weg, der über einen mystischen und sagenumwobenen Platz führt.
Wanderung “Rund um den Golfplatz” in Lengenfeld
Die etwa zweistündige Wanderung führt vom Rathaus Lengenfeld über das Schloss und dann rund um den Golfplatz und über den Auberg.
Rundwanderung Mautern – Zellerkreuz – Baumgarten – Mautern
Eine anderthalbstündige Rundwanderung von Mautern über die Rieden Silberbichl und Leukuschberg und die Ortschaft Baumgarten.
Der Weinskulpturenpfad auf dem Unteren Loibenberg
Ein rund einstündiger Rundweg – gesäumt von den Weinskulpturen des „phantastischen Regionalisten“ Fritz Gall.
Stadtweg “Der Syndikus von Langenlois”
Bei diesem etwa 45-minütigem Stadtspaziergang kann man über Smartphone die Kriminalgeschichte aus dem Jahr 1824 erfahren.
Grafenwörth bewegt – Route 4 (Grafenwörth)
Eine einfache, nur ca. 700 m lange Runde rund um das SeneCura Sozialzentrum.
Der Weinberg-Rundwanderweg in Krems-Hollenburg
Der etwas mehr als einstündige Weinberg-Rundwanderweg ist einer von drei ausgeschilderten Wanderwegen im Kremser Stadtteil Hollenburg.










