Winterwanderung zur Ruine Hinterhaus

13.01.2019

Der Winter ist ja in der Gegend rund um Krems eine etwas „schwierige“ Jahreszeit. Schnee gibt es eher selten und die Kombination Schnee und Sonne kommt – zumindest an Wochenenden und anderen freien Tagen – nur alle paar Jahre vor. Die meisten Museen haben auch geschlossen, was kann man also machen?

Eine Möglichkeit ist zum Beispiel eine kurze Wanderung zur Ruine Hinterhaus bei Spitz in der Wachau.

Die Ruine (links ein Bild aus dem Sommer, das ich in meinem Archiv gefunden habe), thront von Weitem sichtbar über dem gleichnamigen westlichen Ortsteil der Marktgemeinde Spitz.

Die Ruine ist offen zugänglich, der Eintritt ist frei. Allerdings gibt es entsprechend auf der Ruine auch keinerlei Infrastruktur wie Toiletten, Imbiss etc.

Zur Ruine führen zwei Wege, die Sie untenstehend in der Karte finden. Ein eher steiler Fußweg durch den Wald und ein etwas breiterer und flacherer Weg, auf dem allerdings auch ein Fahrverbot besteht. Die Ruine ist somit nur zu Fuß zu erreichen. Je nachdem, wie gut man zu Fuß ist, sollte man schon ca. 30 Minuten für den Aufstieg einplanen.

Noch etwas: Auch wenn die Ruine frei zugänglich ist und somit auch im Winter geöffnet hat: Bei Eis und Schnee oder bei Dunkelheit kann der Aufstieg schnell gefährlich werden! Aber auch bei guten Verhältnissen sollte man stets schauen, wo man hintritt.

 

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Einmal oben angekommen ist man über die Größe der Ruine erstaunt. Immer wieder entdeckt man weitere Räume oder Nischen. Die Ruine wurde übrigens 1243 erstmals urkundlich erwähnt, aber wohl bereits um ca. 1500 nicht mehr bewohnt.

 

Für den Aufstieg auf den Turm braucht man schon etwas Mut. Die Treppen – zum Teil originale Steintreppen, zum Teil neue Metalltreppen – sind an manchen Stellen so steil, dass man nur rückwärts wieder absteigen sollte. Außerdem sind einige Treppenhäuser so eng, dass ein Erwachsener gerade so einmal Platz hat.

Dafür ist dann der Ausblick selbst bei typischem grauem Wachauer Winterwetter phantastisch!

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Marktgemeinde Spitz sowie auf Wikipedia.

 

 

 

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