Adria-Kreuzfahrt mit der AIDAblu – Teil 8: Venedig

14.08.2018

Am 28. Juli 2018 erreichten wir schließlich wieder Ausgangs- und Endpunkt unserer Reise: Venedig. Leichte Wehmut machte sich breit, aber es stand uns ja noch ein ganzer Tag und eine ganze Nacht in der Lagunenstadt bevor.

Noch vor dem Frühstück sahen wir die Schlepper, die uns durch die Kanälen ziehen sollten.

Schon bald sahen wir in der Ferne die ersten bekannten Sehenswürdigkeiten…
…und sahen so manches, was für uns exotisch scheint, für die Venezianer aber Alltag darstellt, wie zum Beispiel dieses Milchtransportboot.
Der wunderschöne Ausblick auf den Campanile der Markuskirche und den Dogenpalast stärkte unsere Neugierde auf den geplanten Ausflug.
So werden venezianische Supermärkte beliefert – ein Anblick, den wohl nur Frühaufsteher zu Gesicht bekommen.
Im Hafen sahen wir wieder einige Schiffe, die wir schon bei der Abreise gesehen hatten, wie zum Beispiel die Costa Luminosa.
Wir hatten die Tour „VEN04 – Venedig auf eigene Faust und Gondelfahrt“ gebucht, also stiegen wir von der AIDAblu direkt auf ein Ausflugsschiff und fuhren zur Anliegestelle San Zaccaria in der Nähe des Markusplatz.

Von dort ging es zu Fuß über den Markusplatz und durch viele verwinkelte Gässchen bis zum Campiello Barozzi, wo wir in Sechsergruppen die Gondeln bestiegen.

 

Durch viele kleine, enge und verwinkelte Kanäle ging es zum Canal Grande. Ja, es heißt „Canal Grande“ und nicht „Canale Grande“! Dann ging es wieder zum Ausgangspunkt der Bootsfahrt zurück und von diesem Zeitpunkt an durften wir die Stadt alleine erkunden.

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Wir gingen zuerst zurück zum Markusplatz. Menschen, die zuletzt in den 1990er-Jahren oder noch früher in Venedig waren, werden auf diesem Foto etwas vermissen. Richtig! Die Tauben! Einst war Venedig voll mit Tauben, besonders der Markusplatz. Seit auf das Füttern der Tauben bis zu 500 EUR Strafe stehen und das Fütterungsverbot von zivil gekleidetem Personal kontrolliert wird, ist die Zahl der Tauben radikal zurückgegangen.

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Wir entschlossen uns, uns mit den Massen durch die engen Gassen in Richtung Rialtobrücke zu bewegen. Nach einem kurzen Blick von der Brücke auf den Canal Grande gingen wir wieder zurück.
Horrorpreise für Getränke? Wer sich zuvor erkundigt und über die lokalen Gegebenheiten informiert, kann auch in Venedig Getränke zu durchaus leistbaren Preisen konsumieren, die zwar höher als in nicht-touristischen Orten sind, aber weit weg von medial ausgeschlachteten Wucherpreisen sind.
Noch ein Blick auf die Kanäle, dann ging es wieder zum Ausflugsschiff, das uns auf die AIDAblu brachte.

Wir genossen noch einen letzten Abend und eine letzte Nacht, bevor wir diretissima nach Hause fuhren.

Ich bedanke mich bei allen, die unsere Reise in diesem Blog mitverfolgt haben. Bitte werfen Sie doch auch einen Blick auf meine anderen Reise- und Ausflugsberichte!

Das Venedig-Reisebuch

Zur Vorbereitung auf Venedig-Ausflüge empfehle ich das Venedig-Lesebuch von Almut Irmscher!

 

 

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