Adria-Kreuzfahrt mit der AIDAblu – Teil 5: Bari

05.08.2018

Am 25. Juli 2018 liefen wir schon am Vormittag das zweite Ziel unserer Kreuzfahrt an, nämlich Bari, die Hauptstadt Apuliens.

Der erste Anblick im Hafen war leider nicht so schön. Die Norman Atlantic ist eine Fähre, die Ende Dezember 2014 in Brand geriet. Mindestens 11 Menschen starben. Seit Februar 2015 liegt das Schiff zur gerichtlichen Untersuchung in Bari.

Die gesamte Geschichte der Norman Atlantic kann man auf Wikipedia nachlesen.

 

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Da der Hafen von Bari, der sowohl den Kreuzfahrtschiffen als auch Fähren und Handelsschiffen dient, gleich an die Altstadt angrenzt, haben wir uns entschlossen, keine Tour zu buchen und auch keinen Shuttlebus zu nehmen, sondern gleich zu Fuß in die Altstadt zu gehen.

Nach wenigen Gehminuten waren wir bereits beim Kastell.


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Ein weiterer Höhepunkt war die „Nudelstraße“, wie der Arco Basso von deutschsprachigen Touristen bezeichnet wird. In dieser Straße fertigen vor allem ältere Einwohnerinnen Baris noch Nudeln in traditioneller Handarbeit und verkaufen diese auf der Straße. Zum Teil kann man auch beim Fertigen der Nudeln zusehen.

Auch wenn die Nudelmacherinnen zum Stadtbild Baris dazugehören und auch wenn sie vielleicht nicht so viel Geld haben wie wir Touristinnen und Touristen sind sie genauso Subjekt der europäischen Datenschutzgrundverordnung und haben daher Persönlichkeitsrechte! Daher habe ich vom Fotografieren und somit logischerweise auch vom Veröffentlichen von Fotos dieser Personen Abstand genommen!

 

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In den engen Gassen Baris sind Motorroller sowie kleine Transportfahrzeuge wie die Piaggio Ape ideale Transportmittel.
Die italienische Post setzt ebenfalls auf Kleinstfahrzeuge, jedoch nicht auf knatternde Roller bzw. Rollermobile, sondern auf moderne vierrädrige Kleinfahrzeuge mit Elektroantrieb.
Die Nikolauskirche ist die bedeutendste der zahlreichen Kirchen Baris, brachen doch süditalienische Seefahrer im Jahre 1087 die Grabstätte des heiligen Nikolaus in Myra (heutige Türkei) auf und brachten die Gebeine nach Bari, wo sie bis heute aufbewahrt werden.
Bereits zu Mittag waren wir wieder auf der AIDAblu. Es wäre sich also zeitlich locker ausgegangen, zuerst eine Busfahrt, zum Beispiel zum Castel del Monte oder zu den Trulli-Häusern in Alberobello zu machen und die Altstadt danach zu Fuß zu erkunden, allerdings wäre das bei Temperaturen um die 30° C auch ziemlich anstrengend gewesen. So blieben wir lieber am Nachmittag auf dem Schiff, genossen den Blick auf die Altstadt und den Hafen und haben uns auf die Ausflüge in Kroatien vorbereitet.

Vorbereitung auf Kroatien

Zur Vorbereitung der Landgänge in Dubrovnik und Zadar haben wir den Kroatien-Reiseführer von Merian genutzt:

 

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