Auf Römerwegen zum Türkentor
20.06.2019
Diese Woche habe ich eine kurze, aber kurzweilige Wanderung am südlichen und weniger touristischen Ufer der Wachau unternommen. Von Bacharnsdorf aus bin ich eine etwas verkürzte Variante der gelben Marillenmeile gegangen. Eine Wanderung, die nicht nur wunderschön war, sondern auch interessante geschichtliche und geologische Einblicke bot.
Danach geht es einige Meter entlang der Donau flussabwärts, danach wieder in den Ort hinein.
Der Wanderweg verläuft auf einst römischen Wegen, was man teilweise auch an den Fahrrinnen oder den Steinplatten im Boden erkennen kann.
Beim Marienbild gibt es auch eine Rastbank. Wer möchte kann noch etwas weitergehen und stößt dann zu einer Fischzuchtanlage, die ich jedoch nicht besucht habe.
Ein paar Minuten später gelangt man zur Forststraße, die hier geschottert, weiter unten dann asphaltiert ist.
Alternativ kann man aber auch weiter der Hauptstraße folgen und eine Runde über Mitterarnsdorf drehen.
Zweitens ist mir aufgefallen, dass ich im Magenta-Netz auf dem Großteil des Weges keinen Empfang hatte, wie es mit A1 aussieht, weiß ich nicht. Auf jeden Fall ist mir erst gegen Ende der Wanderung auf der befestigten Straße ein Auto begegnet, sonst auf dem ganzen Weg absolut niemanden. Allen, die den Weg wie ich alleine gehen, würde ich daher empfehlen, jemanden beim Losgehen Bescheid zu geben, damit dieser bei Nicht-Wiederkehr Hilfe holen kann.
Wer diese Hinweise befolgt kann sorgenfrei eine naturkundlich und historisch interessante Wanderung in einem der schönsten und gesündesten Waldgebiete Österreichs erleben.
Informationen zu den “Marillen-Meile”-Wanderungen finden Sie auf www.marillenmeile.at.
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