Eine Rundwanderung hoch über Krems: Kögel, Kuhberg und Wachtberg

04.01.2020

Diese schöne, etwa zweistündige Rundwanderung beginnt und endet am Campus Krems. Tolle Blicke auf Krems sind dabei garantiert.

Gleich vorweg: Die Parkplatzsituation am Campus (oben sehen Sie ein Bilder der IMC Fachhochschule Krems) ist von Montag bis Samstag eher angespannt. Sie können entweder im kostenpflichtigen Parkhaus parken – oder Sie machen die Wanderung an einem Sonn- oder Feiertag und freuen sich über Gratisparken.

Vom Campus aus folgt man der Alauntalstraße in Richtung Nordost bis zum SeneCura Sozialzentrum Krems Haus Dr. Thorwesten (von den Kremser*innen kurz “Thorwestenheim” genannt).
Vor dem nach dem ehemaligen Kremser Bürgermeister Max Thorwesten benannten Pflegeheim biegt man links ab.
Danach geht man auf der Straße links vom Schranken, die “Kögelweg” genannt wird, hoch.
Die Neubauten sind architektonisch interessant, waren aber als sie gebaut wurden, nicht unumstritten.
Unbestritten schön ist der Ausblick auf den Campus, die Kunstmeile und die Donau dahinter. Ganz weit hinten ist das Stift Göttweig zu sehen.

 

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Die Straße macht dann eine Kurve und man geht weiter in Richtung Norden bergauf. Vor der nächsten Kurve geht dann der Weg an dem Schranken vorbei geradeaus durch den Wald bergauf.
Bei der ersten Abzweigung im Wald geht man rechts weiter.
Dann heißt es gut aufpassen, denn die zweite Abzweigung im Wald ist selbst jetzt im Winter nur schwer zu erkennen. Hier muss man dann rechts abbiegen.
Jetzt geht es im Wald in Richtung SSO weiter bergauf.
Der Weg macht dann eine Kurve und man kommt bei dieser Waldhütte vorbei.
Bald darauf verlässt man auch schon den Wald.
In den Weinbergen trifft man auf diesen Feldweg, biegt links in diesen ab und geht weiter bergauf.
Von hier aus hat man einen schönen Blick auf die Stadt Krems. Kurz den Ausblick genießen, denn es geht gleich weiter bergauf.

 

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Kurz darauf muss man einen kleinen Weg links nur ein paar Meter bergauf gehen, dann zweigt von diesem ein Weg rechts ab und diesem Folgt man dann in Richtung NNO.
Schließlich trifft man wieder auf einen etwas breiteren Feldweg. Hier biegt man dann rechts ab.
Dann heißt es wieder gut aufpassen, denn nur wenige Meter weiter biegt man dann scharf links ab und geht quer durch die Weingärten.
Jetzt geht es in Richtung NW direkt zur bewaldeten Spitze des Kuhbergs.
Im Wald wird der Weg dann enger und steiler.
Auf dem “Gipfel” auf rund 400 m Seehöhe findet man leider kein Kreuz, sondern eine Grillstelle – leider auch oft Abfälle, die die Grillenden zurückgelassen haben.
Dann geht es durch den Wald weiter.
Achtung! Auch hier gibt es eine Abzweigung (rechts), die nur schwer zu erkennen ist.
Bald darauf kommt man wieder zu einem Feldweg, dem man dann folgt.
Der Feldweg mündet in eine asphaltierte Straße, den “Armesündergraben”.
Hier befindet sich die Schwarzalm, ein beliebtes Ausflugsgasthaus. Die Öffnungszeiten findet man unter www.schwarzalm-krems.at!
Der Weg führt dann weiter den Armesündergraben hinunter. Auf der linken Seite sieht man dann auch diese Höhle im Löss.
Zwischendurch kann man auch gerne einmal kurz nach rechts in die Weingärten abbiegen, um einen schönen Blick auf die Kremser Altstadt zu erhalten.

 

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Bei der ersten Abzweigung noch nicht rechts abbiegen. Auf der linken Seite sieht man hier…
die Schießstätte des 1440 gegründeten Schützenvereins Krems. Die Straße heißt entsprechend von hier an “Schießstattgasse”.
Bei der nächsten Abzweigung dann rechts in die Wachtbergstraße abbiegen und dieser folgen.
Am Ende der Wachtbergstraße gibt es diesen Aussichtspunkt. Von hier aus kann man dann auch auf den Kreuzberg gehen. Mehr zum Kreuzberg in diesem Beitrag.
Den Ausblick auf Krems darf man jetzt wirklich genießen, denn von jetzt an geht es dann (fast) nur noch bergab.
Nach ein paar Minuten biegt dann der Kögelweg rechts von der Kreuzbergstraße ab.

Jetzt einfach dem Kögelberg folgen.

Der Kögelweg hat dann nur noch wenige, nicht mehr besonders anstrengende Steigungen, im Großen und Ganzen geht es bergab und jetzt kann man den Ausblick wirklich genießen.
Hier trifft man dann auf die Abzweigung zum Wald, die man zuvor hochgegangen ist.
Nach etwa 2 Stunden ist man schließlich wieder auf dem Campus.

Die gesamte Wanderung hat eine Länge von rund 7 Kilometern, dabei hat man ungefähr 220 Meter An- und Abstieg zu bewältigen, wobei man beim ersten Kilometer Wegstrecke rund 90 Höhenmeter und beim zweiten Kilometer rund 70 Höhenmeter zu bewältigen hat, danach ist die Wanderung vergleichsweise gemütlich.

Wegen der Waldstücke ist die Wanderung leider nicht für Kinderwägen und Rollstühle geeignet. Da die Strecke doch durchaus anstrengend ist, würde ich sie erst für Kinder ab ca. 10 Jahren empfehlen. Für Nordic Walking ist sie (bis auf die paar Meter auf der Spitze des Kuhbergs) durchaus geeignet. Steile Abhänge gibt es jedoch keine.

Insgesamt war es auf jeden Fall eine lohnenswerte Wanderung mit tollen Ausblicken auf meine Heimatstadt.

 

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