“tut gut” Wanderweg Grafenegg – Route 2: Den Kamp entlang

06.12.2019

Am letzten Sonntag habe ich eine weitere “tut gut”-Wanderung unternommen, und zwar die “grüne” Route 2 in der Marktgemeinde Grafenegg, die dem Kamp entlang verläuft.

Im Gegensatz zu den Routen 3 und 4 (letztere ist hier beschrieben) ist der Ausgangspunkt dieser Route und auch der Route 1 das Landgasthaus “anno 1920” der Familie Scheugl in 3492 Etsdorf, Untere Marktstraße 14.

Der Weg führt über die Brücke über den Mühlkamp.
Gleich danach findet man rechterhand eine Informationstafel mit einer Box, in der kostenlose Wanderkarten für die vier “tut gut”-Routen in der Marktgemeinde Grafenegg zur freien Entnahme bereit stehen.
Nach wenigen weiteren Metern biegt man dann rechts ab und geht diesen Weg zwischen den beiden Paddocks weiter.
Bitte von dieser Tafel, die beim Hinweg in die entgegengesetzte Richtung zeigt, nicht verwirren lassen. Sie ist wie man sich vielleicht denken kann, nur für den Rückweg relevant.
Einfach dem Mühlkamp entlang weitergehen!
Nach einiger Zeit sieht man dann einem nach links zeigenden Wegweiser, dem man folgt…
…und auf diesem die Felder durchquert.

Dann überquert man die L7015 und geht gerade aus weiter.

Schließlich kommt man zum Kampdamm und geht diesen rechts (also in Richtung Norden) weiter.
Schließlich sieht man rechts die Katastralgemeinde Diendorf – und ja, Sie sehen richtig: Hier liegt eine Buddha-Statue. Diese gehört übrigens der für die Büffel- und Ziegenkäse-Spezialitäten weithin bekannten Hofkäserei Paget, zu der ich für dieses Foto einen kleinen Abstecher gemacht habe.
Der Kampdamm stößt auf die L70415, der man links (also in westlicher Richtung) folgt.
Die Straße führt über die Diendorfer Kampbrücke.
Gleich nach der Brücke biegt man jedoch links ab und geht weiter in südlicher Richtung dem Kamp entlang.
In Richtung Westen fällt der Blick auf den Gobelsberg mit der Aussichtswarte – eine Wanderziel, das ich hier beschrieben habe.

 

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An einer Stelle weicht der Weg dann etwas weiter vom Kamp ab.
Aber nur kurze Zeit später stößt man wieder an den Kamp.
Dann muss man einige hundert Meter über einen mit Gras verwachsenen Weg gehen.

Wer mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Fahrrad unterwegs ist, muss hier jedoch nicht abzweigen, sondern folgt dem Weg, der etwas weiter vorne eine Linkskurve nimmt und geht dann weiter südlich bis er auf die L45 stößt und dieser links, also in Richtung Osten, folgt, bis er die “neue Brücke” erreicht.

Wenn man dem Wegweiser durch das Gras folgt erreicht man ebenso, jedoch etwas schneller, vielleicht aber auch mit etwas nassen Füßen (daher vorher Schuhe imprägnieren!) die L45.

Hier biegt man links ab und überquert die “Neue Brücke” über den Kamp.

 

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Danach führt der Weg dem Kampdamm entlang in Richtung Norden.
Nach rund zwei eher langweiligen Kilometern (auf denen man vom Kamp nichts sieht!) trifft man wieder auf die Stelle, bei der man auf dem Hinweig zum Kampdamm gekommen ist. Hier biegt man rechts ab – geht also einige Meter ein Stückchen Weg, auf dem man auf dem Hinweg schon gegangen ist.
Gleich nach der Überquerung der L7016 muss man dann jedoch rechts abbiegen und folgt nicht mehr dem Hinweg.
Der Weg verläuft die ersten Meter parallel zur L7016 in Richtung Südosten, nimmt dann aber eine leichte Linkskurve in Richtung Osten.
Neben dem Weg sind wieder Pferdekoppeln zu sehen.
Man erreicht dann die letzten Ausläufer der Katastralgemeinde Sittendorf und biegt dann gleich links ab.
Schließlich erreicht man wieder den Weg, den man zu Beginn der Wanderung gegangen ist. Nun ergibt auch der Wegweiser einen Sinn. Jetzt noch die Brücke über den Mühlkamp nehmen und der Ausgangspunkt ist wieder erreicht!
Die Weglänge wird mit ca. 8,9 km beschrieben, dabei legt man rund 12.700 Schritte zurück.

Mit nur 49 Höhenmetern ist der Weg eher flach und – wenn man den einen von mir beschriebenen Umweg nimmt – auch mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Fahrrad bewältigbar. Natürlich ist der Weg auch für Nordic Walking gut geeignet.

Die Gehzeit ist mit 2 Stunden 15 Minuten angegeben, was meiner Meinung nach durchaus realistisch ist.

Wegen der langen Wegzeit und dem doch eher langweiligen, aber langen Strecke entlang des Kampdamms auf dem Rückweg würde ich eher davon abraten, diese Route mit Kindern zu gehen.

Für Erwachsene ist es jedoch eine schöne Route mit vielen schönen, aber eher “meditativen” Fotomotiven.

Die offizielle Beschreibung finden Sie auf wanderwege.noetutgut.at unter “Waldviertel” > “Grafenegg” > “Route 2”!

 

 

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