“tut gut” Wanderweg Rohrendorf – Route 2

20.12.2019

Die “tut gut”-Route 2 in Rohrendorf ist eine sehr abwechslungsreiche Wanderung. Steigungen bergauf und bergab wechseln einander und mit vielen ebenen Stellen ab, dazu gibt es noch die unterschiedlichsten Untergründe und tolle Aussichten.

Genauso wie die Route 1 (siehe Bericht hier beginnt sie auf dem Parkplatz gegenüber des Weinguts Sepp Moser und geht dann einmal steil bergauf bis zum Viehtrift-Heurigen.

Beim Viehtrift-Heurigen biegt man dann scharf links ab.
Noch ein Stückchen bergauf und schon ist man auf dem “Kleinen Geblingweg”.
Der Geblingweg ist relativ eben und an schönen Tagen zu fast jederzeit sonnig.
Danach trifft man auf den Hauersteig. Hier biegt man rechts ab und geht steil bergauf.
Nach Asphalt und zwischendurch einem kleinen Stückchen Kopfsteinpflaster geht man nun über einen Trampelpfad.
Zwischendurch gibt es einen schönen Rastplatz mit toller Aussicht.
Schließlich trifft man wieder auf einen Weg und biegt links ab. Leider war hier der Wegweiser verdreht.
Der grasbewachsene Weg führt dann leicht bergab.
Rechts oder links? Auf diesem Weg gibt es zwei Stellen mit “Wegzweigungen”.
In beiden Fällen führt der rechte Weg aber in einen Weingarten.
Schließlich trifft man auf den “Breitenrain” und geht diesen geradeaus weiter.
Die Straße macht dann eine Rechtskurve…
und führt dann weiter in Richtung N nach oben.
Die Straße stößt dann auf den “Großen Geblingweg”. Hier biegt man dann links ab und geht in Richtung Westen weiter.
Am Ende dieser Straße trifft man auf ein Haus. Hier biegt man dann wieder rechts ab.

 

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Die Route führt dann den “Rosshimmelweg” hoch. Der Rosshimmelweg verläuft übrigens genau an der Grenze der Gemeinden Krems an der Donau und Rohrendorf.
Während die Route bislang vor allem durch sonnige Stellen in Weingärten geführt hat, so führt sie jetzt durch einen schattigen Graben, in dem es an diesem Nachmittag sogar noch frostig war.
Auch geologisch ist es in den Weinbergen nördlich von Rohrendorf sehr interessant. Wie in der Umgebung gibt es auch hier Löß – und sogar einige Höhlen im Löß.
An manchen Stellen trifft man allerdings auch auf Kongolomeratgestein.
Vom Rosshimmelweg führen einige Abzweigungen weg und bei einer war leider schon wieder ein verdrehter Wegweiser.

Die Route folgt auf jeden Fall weiter dem Rosshimmelweg und dieser nimmt dann eine Rechtskurve.

Schließlich wird der zuvor noch steile Weg wieder eben und man ist wieder in Weingärten.
Bei der Abzweigung, die man nehmen sollte, habe ich leider überhaupt keinen Wegweiser gesehen, dafür dieses zerschossene Fahrverbotsschild.
Auf jeden Fall führt der Weg dann ziemlich geradeaus in Richtung Süden durch Obst- und Weingärten.

 

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Nach rund 300 Metern folgt dann eine Linkskurve.
Nach etwa 200 Metern stößt man auf den “Neubruchweg Süd”. Hier biegt man rechts ab.
Nach nicht einmal 50 Metern macht der Weg eine Linkskurve. Danach geht es erst einmal etwa einen halben Kilometer fast immer Richtung Westen.
Beim Schranken auf der Rechten Seite führt der Weg zum Heinz-Conrads-Tor. Mehr über dieses markante Tor in den Weinbergen gibt es in diesem Artikel. Das Heinz-Conrads-Tor ist nicht Teil der Route, aber wer Zeit hat, kann natürlich gerne diesen kleinen Abstecher machen.
Dann kreuzt die Route den Viehtriftweg. Hier geht man aber nicht auf dem Viehtriftweg rechts nach unten sondern auf den Weg, der direkt links davon abzweigt, dem sogenannten Leimerweg.
Nach ungefähr 300 Metern endet der Leimerweg. Hier biegt man dann links ab.
Gleich danach gibt es eine Abzweigung. Der Weg links führt allerdings nur in einen Weingarten.

Die Route führt ein Stückchen Richtung Norden, dann wieder ein Stückchen in Richtung Westen und dann wieder in Richtung Norden.

Dann stößt man auf den “Steinmasslgraben”. Diesen geht man dann rechts, in Richtung Westen weiter.
Der Steinmasslgraben macht erst eine Rechtskurve und dann eine Linkskurve.

Kopfsteinpflaster und grobe Pflasterung wechseln einander ab.

Am Ende des Steinmasslgrabens trifft man dann auf eine Straße, die Sie vielleicht schon von der Route 1 kennen, die Lindobelgasse.
Die Lindobelgasse ist Österreichs längste Kellergasse und in diesem Artikel habe ich mehr über sie geschrieben. Die Lindobelgasse geht man dann in Richtung SSW bergab.
Am Ende der Kellergasse dann rechts abbiegen und zurück zum Parkplatz gehen.
Für die 6,7 Kilometer lange Wanderung ist in der offiziellen Beschreibung auf wanderwege.noetutgut.at unter “Waldviertel” > “Rohrendorf bei Krems” > “Route 2” eine Wegzeit von 2 Stunden angegeben. Trotz ca. 5 Minuten Umweg, die ich wegen einem verdrehten Wegweiser gemacht habe und viel Fotografieren habe ich die Route – allerdings mit Nordic-Walking-Stöcken – in ca. 1 Stunde und 40 Minuten geschafft.

Die Route ist natürlich für Nordic Walking gut geeignet. Wegen der teils steilen Wege und einiger Trampelpfade ist sie fürs Radfahren genauso wenig geeignet wie für Touren mit Kinderwagen oder Rollstuhl.

Diese Wanderung hat mir wirklich sehr gut gefallen und zwar, weil wie bereits anfangs schon erwähnt steile Stellen mit Ebenen abwechseln und man auch die verschiedensten Untergründe wie Asphalt, Kopfsteinpflaster, grobes Pflaster, Sand und Gras hat. Sonnige Stellen wechseln mit schattigen und an diesem Nachmittag sogar frostigen Gräben ab. Man muss sich somit laufend auf andere Gegebenheiten einstellen, was sicherlich auch ein gutes Training ist.

Leider waren viele Wegweiser verdreht. Ein Weinbauer, den ich unterwegs getroffen habe, hat mir erzählt, dass das leider sehr oft vorkommt und die Gemeinde im Frühling immer die Beschilderung ausbessert. Es empfiehlt sich daher auf jeden Fall die Wanderkarte herunterzuladen und zusätzlich ein Wander-GPS-Gerät oder eine Wander-App am Smartphone wie z.B. bergfex zu verwenden (Powerbank nicht vergessen!).

Wenn man sich von den seltsamen wegweiserverdrehenden Witzbolden nicht irreleiten lässt, ist diese Route eine wirklich schön abwechslungsreiche und empfehlenswerte Wanderung!

 

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