Weitwanderweg Kremstal-Donau 03: Furth – Paudorf

10.02.2020

Die dritte Etappe des neuen Weitwanderwegs Kremstal-Donau führt von Furth über das Stift Göttweig und Klein-Wien nach Paudorf.

Der Startpunkt der dritten Etappe ist der Endpunkt der zweiten Etappe (siehe Bericht hier), nämlich das Gemeindeamt von Furth.

Jetzt geht es in Richtung Südosten weiter. Hier, beim Ärztehaus “im zentrum” gibt es übrigens Parkplätze. Diese sind allerdings Kurzparkzone!

Wie Sie sehen können, hat sich bei meiner Wanderung gerade der Nebel “verzogen”, normalerweise ist auf dem Berg im Hintergrund das Stift Göttweig zu sehen.

Dann geht es bergauf, unter der Bahnunterführung durch.
Gleich nach der Unterführung biegt man rechts ab und geht den Villenweg hoch.
Nach ein paar Metern biegt man wieder rechts ab und geht erst die steile, gepflasterte Auffahrt hoch und dann links auf den Treppen weiter.
Danach trifft man auf den Wanderweg und biegt links in diesen ab.
Kurz danach biegt man wieder rechts ab! Achtung! Als ich dort war, war der Wegweiser verdreht!
Man kommt dann an einen geschotterten Holzlagerplatz. Bitte jetzt von mir nicht irreführen lassen, es kann natürlich sein, dass das Holz bei Ihrer Wanderung bereits abtransportiert ist!
Dann geht man rechts den Waldweg hoch.
 

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Wenn Sie dann das Kriegerdenkmal sehen wissen Sie, dass Sie den richtigen Weg genommen haben!
Die Mountain-Bike-Wege des Trailwerks Wachau kreuzen immer wieder den Wanderweg.

Bitte riskieren Sie keine Zusammenstöße und gehen Sie keinesfalls auf diesen Pfaden!

Dann noch einmal rechts abbiegen und schon ist man beim Stift Göttweig angelangt. Jetzt haben Sie den anstrengendsten Teil der Wanderung geschafft, immerhin haben Sie jetzt innerhalb von nicht einmal 900 Metern einen Höhenunterschied von rund 160 Metern zurückgelegt und im Normalfall bislang rund 30 Minuten gebraucht.
 

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Wenn Sie jetzt noch Zeit und Energie haben, können Sie rechts abbiegen und zum Parkplatz des Stiftsrestaurants vorgehen. Von dort aus hat man – wenn es nicht wie bei meiner Wanderung im Tal nebelig ist – einen schönen Blick auf Krems!
Ansonsten geht man einfach gerade aus weiter, an der Südseite des Stiftes vorbei.
Von hier aus kommt man zur barocken Kirche des Stifts sowie zu den Kaiserzimmern, die besichtigt werden können.

Weitere Informationen zum Stift Göttweig unter www.stiftgoettweig.at!

Wer noch ganz viel Energie hat, kann auch einen Abstecher zum Predigstuhl machen und dort die Verteidigungsanlagen aus dem Ersten Weltkrieg besichtigen. Mehr dazu in diesem Artikel!

Südlich der Pforte zweigen links die Wanderwege in den Wald ab. Hier geht man dann hinunter.
Der Weg führt erst in Richtung Westen.
Nach einem kleinen Stück muss man dann links abbiegen.
Der Weg führt jetzt im Zick-Zack den Berg hinunter.
Schließlich landet man in Klein-Wien, einem Ortsteil von Furth, der allerdings mit dem Auto nur über Paudorfer oder Mauterner Gemeindegebiet erreichbar ist – also sozusagen eine Exklave.
Man geht dann am weithin bekannten Restaurant Schickh vorbei und überquert die Straße. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite geht man dann auf der schmalen Straße, die mit “Kirche St. Blasien / Friedhof Kl. Wien” beschriftet ist, hoch.
Die Straße geht durch den Wald…
und macht in diesem eine Linkskurve.
 

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Dann steht man auch schon vor der Kirche St. Blasien, die im Jahr 1130 erstmals erwähnt und mehrmals umgebaut wurde.. Rechts führt ein schmaler Fußweg an der Kirche vorbei und diesen muss man jetzt nehmen.
Der Fußweg mündet dann in der Unteren Zellerstraße, in der man dann weitergeht.
Die Straße führt parallel zu den Bahngleisen, nach etwa 800 Metern biegt man links in die Bahnhofstraße ein…
und überquert die Gleise!
Danach biegt man rechts in die Straße ab, die zum Bahnhof führt. Von dieser geht kurze Zeit später ein Fußweg weg, auf dem man dann weitergeht.
Schließlich kommt man zu einer Kreuzung, bei der man links abbiegt.
Jetzt geht man etwa 250 Meter einfach geradeaus. Zuerst überquert man die Fladnitz, dann geht es am Sportplatz vorbei.
Nach der Volksschule geht es durch diese Fußgängerunterführung durch…
und dann ist man auch schon beim modernen Marktplatz von Paudorf, dem Ziel der dritten Etappe. Hier bietet sich auch die Gelegenheit, sich in der sehr empfehlenswerten Konditorei Koller für die Anstrengungen der Wanderung zu belohnen.

Am Marktplatz stehen übrigens auch öffentliche Toiletten zur Verfügung!

Die dritte Etappe ist mit 4,4 Kilomtern etwa genauso lang wie die erste und die zweite, durch die insgesamt 231 Meter Aufstieg jedoch wesentlich anstrengender. Die in der offiziellen Beschreibung (GPS-Daten gibt es übrigens auch bei bergfex.at) angegebene Zeit von 1 Stunde und 5 Minuten wird meiner Meinung nach nur von geübten Cross-Läufer*innen zu schaffen sein. Ich selbst habe anderthalb Stunden gebraucht, würde aber empfehlen, mindestens 2 Stunden einzuplanen – dann kann man auch noch die Aussicht von Stift Göttweig genießen.

Insgesamt eine schöne, aber auch sehr anstrengende Etappe. Wie an den Bildern unschwer zu erkennen ist, ist diese Etappe für Kinderwägen absolut ungeeignet.

Geübte Wander*innen können die dritte Etappe auch an gleich an die erste und zweite Etappe anhängen.

Bitte beachten Sie, dass das Stiftsrestaurant im Winter geschlossen ist!

Der Weitwanderweg geht dann weiter nach Hollenburg. Da ich ihn aber immer etappenweise gehe bin ich dann über den Göttweiger Sattel wieder nach Furth zurück gegangen. Für diese 2,55 Extra-Kilometer habe ich etwa 35 Minuten gebraucht.
Abschließend bleibt mir nur zu sagen: Ich freue mich schon auf die vierte Etappe und hoffe, bald Zeit dafür zu finden.
 

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Weitere Etappen des Weitwanderwegs Kremstal-Donau, die ich bereits gegangen bin:

 

 

Weitere Wandertipps: