Schwieriger Aufstieg zum schönsten Blick auf Blankenburg

05.08.2019

Die kurze, aber spektakuläre Wanderung zur Teufelsmauer bei Weddersleben habe ich bereits vorgestellt. Wir haben während unseres Urlaubs die Teufelsmauer auch an einer anderen Stelle besucht und diese Wanderung war noch kürzer und gleichzeitig noch spektakulärer.

Westlich von Blankenburg befinden sich mit dem Großmutterfelsen und dem Großvaterfelsen zwei der imposantesten und höchsten Felsklippen der Teufelsmauer.

Ich den Großvaterfelsen, der 317 m über Normalnull hoch ist, bestiegen, bei diesem befindet sich auch die Stempelstelle Nr. 76 der Harzer Wandernadel.

Wir sind von einem Parkplatz in der Nähe der Schlösser (siehe Bericht hier) losmarschiert, man kann aber natürlich auch direkt von der „Gaststätte zum Großvaterfelsen“, wo sich ebenfalls einige Parkplätze befinden, losgehen.

Rechts von den Garagen geht man direkt in den Wald hinauf, wo sich auch gleich die Stempelstelle befindet.

Dann geht es gleich direkt über viele Baumwurzeln den Berg hoch.

Achtung! Auch wenn 317 m Seehöhe nicht gerade nach Hochgebirge klingt, sollte man diesen Weg nur mit festem Schuhwerk gehen! Nichts für Flip-Flops, Ballerinas und Chucks!

Noch 1-2 Minuten erreicht den eigentlichen Großvaterfelsen. Hier wird’s dann schon „hochalpin“ und man kommt nur noch mit Hilfe des Geländers und einiger im Fels befestigter Haltegriffe hoch. Die „Treppen“ sind zum Teil sehr steil und rutschig. An einer Stelle muss man auch einen riesigen Schritt zwischen zwei Felsen machen.

Wer nicht schwindelfrei und trittsicher ist, sollte den eigentlichen Felsen nicht besteigen. Ich persönliche würde auch keine Kinder unter ca. 10-12 Jahren mitnehmen. Auch bei Nässe würde ich hier niemals hochsteigen!

 

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Auf dem Felsen selbst befindet sich eine Aussichtsplattform.

Die Aussicht auf die Stadt Blankenburg ist natürlich wunderbar!

Der Abstieg ist dann fast noch anstrengender.

Auf jeden Fall eine schöne, sehr kurz, aber umso spektakulärere Wanderung, die man aber nicht auf „Teufel komm raus“ machen sollte!

 

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Weitere Berichte über unseren Urlaub im Harz:

 

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