Von Hexen und Prinzen – eine sagenhafte Wanderung im Botental

31.07.2019

Die erste „richtige“ Wanderung während unseres Harzurluabs haben wir im 18.000-Einwohner-Städtchen Thale am Beginn des Bodetals gemacht.

Für den ersten Teil der Wanderung haben wir uns jedoch der Seilbahn bedient, um genauer zu sein, der Kabinenbahn Hexentanzplatz. Das Auto haben wir auf dem Parkplatz der Seilbahn gelassen.

Achtung! Nur der weiter nördlich gelegene Parkplatz ist nach derzeitigem Stand (Juli 2019) kostenlos, der südlichere Parkplatz ist kostenpflichtig! (Angaben ohne Gewähr!)

Vom Parkplatz aus sind es etwa fünf Minuten bis zur Talstation der Seilbahn, dabei überquert man auch zum ersten Mal die Bode.

Noch vor der Talstation trifft man auf einen Kletterpark, allerlei Holzschnitzereien, Kinderspielplätze und einen Funpark.

Da heißt es wohl für viele Eltern „Augen zu und durch“, damit sich die Kinder nicht schon vor der Wanderung auspowern.

Es sei denn, die Kinder freuen sich wie mein Sohn schon so auf die Seilbahn, dass alles andere links und rechts der Straße erst einmal egal ist.

Die Aussicht ist natürlich auch von den Gondeln aus schon toll.

 

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Oben angekommen erwarten einen Hexenfiguren aus Holz und Bronze, allerhand Souvenirläden, Restaurants und Imbissläden, ein Hexentheater,…

…vor allem aber eine wunderbare Aussicht auf Thale.

 

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Natürlich könnte man auch hier genauso wie bei der Talstation einen ganzen Tag verbringen. Wir sind jedoch brav gewandert und zwar in Richtung La Viershöhe.

Der Weg führt entlang des Tierparks, den wir 2012 schon einmal, diesmal aber nicht besucht haben.

Nach etwa einer halben Stunde erreicht man dann die „La Viershöhe“, die nach dem Oberförster La Viers, der einst hier tätig war, benannt ist. Dort bekommt man auch den Stempel Nummer 72 für die Harzer Wandernadel.

 

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Die nächste Station war dann die wieder etwa eine halbe Stunde entfernte Prinzensicht, von der aus man ebenfalls einen wunderbaren Blick auf das Bodetal hat und einen weiteren Stempel, nämlich die Nummer 70 bekommt.

Danach haben wir uns auf den Weg zurück zur Bergstation gemacht.

Natürlich hätte man auch von der Prinzensicht aus weiterwandern können. Oder zu Fuß über den Hirschgrund (Stempelstelle 178) ins Tal gehen, wie wir es vor 7 Jahren gemacht haben. Oder zum Pfeildenkmal (Stempelstelle 68) gehen können.

Oder rasant mit dem Harzbob ins Tal rasen.

Oder wie wir einfach wieder mit der Seilbahn ins Tal fahren.

Thale und der Hexentanzplatz bieten also sehr viele interessante Möglichkeiten und viele davon sind auch schon für ganz kleine Kinder ein Riesenhit.

Da der Ansturm vor allem an sonnigen Tagen entsprechend hoch ist, empfiehlt es sich, früh morgens zu starten, um mit einer der ersten Seilbahngondeln hochfahren zu können. Die Fahrzeiten entnehmen Sie bitte der Website www.seilbahnen-thale.de!

 

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