Der Tagebau in Elbingerode

22.10.2019

Heute gibt es wieder einmal einen kleinen Bericht aus unserem diesjährigem Sommerurlaub im Harz und zwar über den Tagebau in Elbingerode.

Der Harz ist ja bereits seit über 1000 Jahren Bergbaugebiet. Vom 16. bis 19. Jahrhundert entstanden viele kleine Kalksteinbrüche.

Der Tagebau in Elbingerode gehört dabei zu den jüngeren Betrieben. Er wurde erst 1973, also zu DDR-Zeiten gegründet, als Teil der VEB Harzer Kalk- und Zementwerke Rübeland (VEB HKZW). 1991 wurde das Werk privatisiert und von den Fels-Werken, die ihrerseits 2017 von der irischen Cement Roadstone Holding aufgekauft wurde.

Der Tagebau in Elbingerode ist am Ortsrand des Städtchens Elbingerode, das heute Teil der Stadt Oberharz am Brocken ist, gelegen. Wem der Anmarsch zu weit ist, findet ein paar Parkplätze rund 150 Meter vor dem Aussichtspunkt.

 

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Vom Aussichtspunkt aus hat man einen tollen Blick auf den Tagebau. Zwei Schautafeln informieren über die Bergbaugeschichte im Bodfeld.
Wer spektakuläre Maschinen liebt, kommt hier natürlich voll auf seine Rechnung und sollte daher nicht nur Fernglas und Kamera mit Zoom-Objektiv mitnehmen, sondern sich auch ordentlich mit Sonnencreme einschmieren, denn am Aussichtspunkt ist man rundherum schutzlos der Sonne ausgeliefert.

Übrigens gibt es beim Aussichtspunkt auch den Stempel Nr. 39 für die Harzer Wandernadel!

 

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Vom Aussichtspunkt aus empfiehlt es sich, noch die rund zweihundert Meter bis zum „Brockenblick“ vorzugehen, denn von dort bietet sich nicht nur ein toller Blick zum Brocken, sondern…
…kann auch die Riesenkipper zwischen Bergbau und Abraumhalde aus nächster Nähe hin- und herdonnern sehen!

Der Tagebau in Elbingerode ist natürlich kein Grund, um von weit her in den Harz zu fahren, aber einen Ausflug dorthin kann man während eines Harz-Urlaubs schnell einmal einschieben.

Die „Wanderung“ ist auch mit Kinderwagen bewältigbar und der Anblick des Bergwerks und der großen Maschinen ist besonders für Kinder toll. Dabei sollte man jedoch darauf achten, dass die Kinder die Absperrungen zu den teils steilen Abhängen nicht überschreiten.

 

 

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