Von Gütenland um den Eixendorfer See (abgekürzte Route)
08.10.2025
In unserem letzten Sommerurlaub wollten wir den Eixendorfer Stausee umrunden. Aufgrund zwischenzeitlichen Regens haben wir uns allerdings entschlossen, die rund 15,2 km lange Runde über die Brücke, auf der die St 2151 verläuft, abzukürzen und uns so ca. 1,7 km bzw. ca. 30 Minuten Gehzeit zu ersparen.
Gestartet sind wir bei Haus Gütenland Nr. 16. Dort gibt es auch eine Informationstafel und Informationsmaterial, allerdings KEINE öffentlichen Parkplätze! Gütenland ist ein Ortsteil der Stadt Neunburg vorm Wald.
Wir mussten zuerst ein paar Meter in Richtung See, also in Richtung Norden gehen, und dann rechts auf die Schotterstraße abbiegen.
Der Weg ist mit violetten Punkten markiert.
Bei der nächsten Weggabelung nimmt man den rechten Weg.
Kurz darauf muss man links abbiegen.
Dieser Weg ist für Fahrzeuge durch einen Schranken gesperrt.
Kurz darauf sieht man linkerhand zum ersten Mal den am 19. November 1975 in Betrieb genommenen Stausee.
Der Weg führt über ein soweit mir bekannt ist namenloses Bächlein.
Zwischendurch bieten immer wieder Bänke die Möglichkeit zur Rast. Man darf aber nicht vergessen, dass auch der abgekürzte Weg 14 Kilometer lang ist. Man hat also noch einiges vor sich!
Die Hektometertafel…
und das Viadukt sind Überreste einer stillgelegten Bahnlinie.
Schon bald nähert man sich der Vorsperre.
Diese kann man gut bei diesem Gebäude…
von oben betrachten.
Dort sehen wir eine alte Mühle.
Nach dem Gasthaus…
geht man am Oberpfälzer Handwerksmuseum vorbei.
Nach der Museumslok…
macht die Straße eine Linkskurve. Noch in der Linkskurve muss man links abbiegen.
Im Wald “muss” man links abbiegen, zumindest verläuft der offizielle Wanderweg so. Man kann aber auch genauso gut auf der Straße bleiben.
Wenn man sich dafür entscheidet, den offiziellen Weg zu gehen, muss man im Wald auf dem Weg bleiben, der bei einer Abzweigung eine Rechtskurve macht.
Nach einer Wiese…
kommt man wieder zur Straße und biegt links in diese ein.
Bei der nächsten Gelegenheit biegt man links ab.
Der Weg führt zwischen Wiesen hindurch…
zu einer Brücke.
Nachdem man auf dieser die Schwarzach überquert hat…
biegt man links ab.
Die Wege am Nordufer des Sees sind nun ganz anders als am Südufer.
Während die Wege am Südufer wenn auch nicht legal, so zumindest theoretisch mit ein PKW befahrbar waren, sind sie nun schmal, steil und führen oftmals an spektakulären Felsen vorbei.
Nach einiger Zeit führt der Weg zu einer Wiese, die man überqueren muss.
So gelangt man zu einem quer verlaufenden Weg. Die Hoffnung, dass es nun auf etwas bequemer weitergeht, ist allerdings umsonst. Der Wanderweg führt geradeaus in den Wald weiter.
So wie zuvor führt der schmale Weg nun auch manchmal bergauf und manchmal bergab.
Der Weg führt irgendwann zu einem etwas breiteren Weg, in den man rechts einbiegt.
Bei der Kreuzung muss man aber geradeaus weitergehen…
und kommt wieder tiefer in den Wald, wo man bei der Weggabelung den rechten Weg nimmt.
Dieser ist teilweise mit einem Geländer versichert,…
bietet aber auch manchmal sehr schöne Aussichtspunkte.
Schließlich wird er tatsächlich breiter…
und führt am Waldrand entlang. Jetzt hat man einige Zeit lang gute Sicht auf den See. Leider sind bei unserer Wanderung hier dunkle Wolken aufgezogen.
Der Weg führt zu einer Wiese, bei der es auch einen kleinen Rastplatz und einen Parkplatz gibt. Rechterhand würde es zum Fischerheim am See des Fischereivereins Neunburg gehen.
Nachdem man den geschotterten Weg überquert hat, geht es geradeaus weiter und wieder in den Wald.
Als wir den Wald verlassen haben, war der Regen auch schon wieder vorüber.
Zwischen zwei Gebäuden geht es dann weiter.
Auch bei der nächsten Kreuzung geht es geradeaus weiter. Rechts würde es nach Eixendorf Ost gehen. Eixendorf West liegt an der anderen Seite des Sees, nördlich der Brücke. Der Großteil von Eixendorf ist jedoch im See versunken.
Ein Relikt des versunkenen Ortes ist der “Wilde Mann”, auch “Steinerner Steffl” genannt. Die Granitstatue aus dem 17. oder 18. Jahrhundert stand einst bei einer heute versunkenen Mühle und wurde vor der Flutung des Stausees hierher versetzt.
In der Rechtskurve folgt man weiter dem Verlauf der Straße,…
biegt aber unmittelbar danach am Waldrand links ab.
Der geschotterte Weg…
führt in den Wald. Dort wird er dann etwas steiler.
Auf einer kleinen Brücke quert man ein kleines Bächlein.
Schließlich kommt man zur großen Brücke. Der eigentliche Wanderweg würde hier geradeaus weitergehen. Wir haben uns aber entschlossen, eine Abkürzung über die Brücke zu nehmen und sind rechts die Treppe hinaufgegangen.
Oben angelangt sind wir dann praktisch in die Gegenrichtung über die Brücke gegangen.
Auf der anderen Seite der Brücke sind wir wieder hinuntergegangen.
Unten angekommen biegt man rechts in den quer verlaufenden Weg ein. Von diesem kommt man auch, wenn man die komplette Runde geht.
Auf dem weiteren Weg hat man immer wieder einen schönen Blick zum See und zur Brücke.
Man erreicht dann eine asphaltierte Straße. Nachdem man diese beim Schranken überquert hat, geht es geradeaus weiter.
Dieser Weg verläuft teilweise relativ nah an der Straße.
Am Ende des Weges biegt man links in den quer verlaufenden Weg ein.
Kurz danach folgt eine Rechtskurve.
Dieser Weg endet an einem asphaltierten Weg, auf dem man ein Stück geradeaus weitergeht.
Noch vor der Straße biegt man auf den links neben der Leitplanke verlaufenden Gehweg ein.
Am Ende dieses Weges biegt man links auf den durch einen Schranken versperrten Weg ab.
Jetzt blickt man wieder einmal auf den See.
Aber schon bald muss man auf den rechts in den Wald abzweigenden Pfad abbiegen.
Linkerhand blickt man zum Yachthafen hinunter.
So kommt man zur Max-Stadlbauer-Hütte, die 1999 an Stelle einer im Jahr zuvor abgebrannten Hütte, errichtet wurde. Man überquert hier die Zufahrtsstraße und kommt wieder in den Wald.
Dort verläuft der Weg dann teilweise über eine Treppe.
Schließlich erreicht man einen breiteren Weg und geht auf diesem geradeaus weiter.
Dieser Weg endet am Campingplatz, wo man links in den quer verlaufenden Weg einbiegt.
Bei der nächsten Kreuzung biegt man rechts ab.
Dieser Weg vereinigt sich mit einem von links kommenden Weg. Von jetzt an geht es auf bereits bekannten Wegen weiter.
Schließlich kommt man wieder zum Tiergehege, nach dem man links abbiegt, um wieder zum Ausgangspunkt zurück zu kehren.
Quickfacts:
Länge: 14,0 km
Dauer: ca. 04:00
Höhendifferenz: ca. 270 m
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle Gütenland
Weitere Wandertipps:
Eine gar nicht öde Wanderung durch die Wüste
Der Naturpark “Die Wüste” bei Mannersdorf am Leithagebirge bietet einen sehr kurzweiligen und daher für Kinder besonders interessanten Wanderweg.
Ein himmlischer Nachmittag am Rande des Höllentals
Das Höllenstal erstreckt sich im südlichen Niederösterreich von Schwarzau im Gebirge bis nach Hirschwang an der Rax. Unser Ausflug in den Naturpark Falkenstein in Schwarzau war jedoch eher himmlisch.
Der Anninger – Hausberg mit Geschichte und Geschichten
Heute sind wir von Mödling aus zum Anningerhaus im Naturpark Föhrenberge gegangen.
Winterwanderung im Naturpark Kamptal-Schönberg
Ein Winterwochenende mit Sonnenschein! Wunderbar, aber leider gibt es das in unserer Gegend viel zu selten. Aber wenn doch, dann muss man das unbedingt ausnutzen und das haben wir heute.
Winterwanderung zur Ruine Hinterhaus
Der Winter ist ja in der Gegend rund um Krems eine etwas “schwierige” Jahreszeit. Schnee gibt es eher selten und die Kombination Schnee und Sonne kommt – zumindest an Wochenenden und anderen freien Tagen – nur alle paar Jahre vor. Die meisten Museen haben auch geschlossen, was kann man also machen?
Noch einmal Kraft tanken!
Am vielleicht letzten schönen Herbsttag dieses Jahres sind wir den Kraftweg in Maria Laach am Jauerling gegangen.
Der Naturpark Blockheide bei Gmünd – mehr als nur Wackelsteine
Letzten Sonntag haben wir den Naturpark Blockheide bei Gmünd im Waldviertel besucht und sind dort gewandert.
Purkersdorf: Mit allen Sinnen Natur erleben
Letzten Freitag war ich mit meinem Sohn im Naturpark Purkersdorf im Wienerwald und wir haben eine nette, kleine Herbstwanderung zum Wildschweingehege gemacht.
Wanderung zur Glashäger Quelle
Wer an die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns denkt, denkt wohl in erster Linie an Strand und alte Hansestädte mit wunderschönen Häusern im Stil der Backsteingotik. Ans Wandern denkt man eher weniger. Trotzdem gibt es auch im deutschen Tourismus-Bundesland Nr. 1 einige nette Wanderwege, auch solche, die für Kinder geeignet sind.









